Liquid Network stellt 1:1 Bitcoin‑Sicherung für LBTC wieder her
Liquid Network hat seine Bitcoin‑Reserven aufgefüllt und damit die 1:1‑Sicherung seines LBTC‑Tokens vollständig wiederhergestellt, nachdem ein Hack im September einen Rückstand von 600 BTC hinterlassen hatte.
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Das Wichtigste
- Liquid Network hat seine Bitcoin‑Reserven vollständig aufgefüllt und damit die 1:1‑Sicherung von LBTC wiederhergestellt.
- Der Rückstand von 600 BTC aus dem Hack im September wurde nach Hinzufügung von 250 BTC geschlossen, wodurch ein zweimonatiger Defizit beendet wurde.
- Das Team plant Governance‑Reformen und neue technische Sicherheitsmaßnahmen, die in den kommenden Wochen veröffentlicht werden sollen.
Die Liquid Network, eine Bitcoin‑Sidechain, die von einer Föderation aus 81 Mitgliedern betrieben wird, bestätigte am 2. November, dass ihre Bitcoin‑Reserven wieder vollständig gedeckt sind und damit die 1:1‑Sicherung ihres nativen LBTC‑Tokens wiederhergestellt wurde, nachdem ein Hack im September einen Rückstand von 600 BTC hinterlassen hatte. Laut Bitcoin.com News hält das Netzwerk nun 4 270,54 LBTC – gleichwertig zu derselben Menge Bitcoin – und schließt damit effektiv eine Lücke von rund 46 Millionen USD.
BTC / USD
Hintergrund des Angriffs im September
Am 6. September nutzte ein Angreifer eine Schwachstelle im Elements‑Software, das Liquid zugrunde liegt, aus und erzeugte etwa 4 000 LBTC ohne entsprechende Bitcoin. Der Angreifer löste die gefälschten Token gegen echte BTC ein und stahl fast 4 000 BTC. Am folgenden Tag wurden 3 400 BTC zurückgegeben, sodass ein Rückstand von 600 BTC unberücksichtigt blieb. Die gestohlenen Mittel sind seit dem Vorfall unverändert.
Aufbau der Reserven
Das Liquid‑Team kündigte an, dass weitere 250 BTC zur Reserve hinzugefügt wurden, wodurch der verbleibende Defizit beseitigt wurde. Samson Mow, ehemaliger Chief Security Officer bei Blockstream, veröffentlichte auf X, dass der Rückstand geschlossen sei, was später durch die Daten des Netzwerks bestätigt wurde. Die Quelle gab nicht preis, wer die endgültigen Mittel beigesteuert hat, noch wann die Auffüllung stattfand.
Governance‑ und Sicherheitspläne
Als Reaktion auf die Verletzung erklärte das Liquid Network, es werde seine Governance‑Struktur modernisieren, klarere Verantwortlichkeiten und Aufsicht einführen. Das Netzwerk plant außerdem, neue technische und betriebliche Sicherheitsmaßnahmen einzuführen, um die Teilnehmer zu schützen, wobei weitere Details in den kommenden Wochen veröffentlicht werden sollen, laut der von der Föderation veröffentlichten Erklärung.
Was als Nächstes zu beachten ist
Beobachter werden nach dem kommenden Governance‑Vorschlag und einem Post‑Mortem‑Bericht suchen, der die Ursachen des Elements‑Bugs detailliert. Weitere Untersuchungen könnten sich darauf konzentrieren, wie die 81 Mitglieder der Föderation, darunter Blockstream, Hodl Hodl, Specter, Coinshares, Komainu, Xapo, Bull Bitcoin und Ledger, zukünftige Sicherheitsmaßnahmen koordinieren. Die Marktreaktion auf die wiederhergestellte Peg und eventuelle Änderungen der Swap‑Provider‑Gebühren könnten ebenfalls die Liquidität von LBTC im Netzwerk beeinflussen.

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