Adam Back sagt: Pensionsfonds sind die nächste Bitcoin-Adoptionswelle
Blockstream-CEO Adam Back erläutert, wie Pensionsfonds, verwaltete Fonds und Modellportfolios die dritte Adoptionswelle von Bitcoin antreiben könnten, während Schweizer Banken sich auf quantensichere Verwahrung vorbereiten.
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Das Wichtigste
- Back identifiziert Pensions- und verwaltete Fonds als die kommende dritte Adoptionswelle von Bitcoin.
- Schweizer Banken entwickeln quantensichere Verwahrungslösungen für institutionelle Kunden.
- Regulatorische Rahmenbedingungen und Basel-Regeln bestimmen, wie Institutionen Bitcoin in Portfolios integrieren.
In einem kürzlichen Interview argumentierte Adam Back, der CEO und Mitbegründer von Blockstream, dass die nächste große Wachstumsphase von Bitcoin von Pensionsfonds, verwalteten Fonds und Modellportfolios angetrieben wird. Während die erste Adoptionswelle von Einzelinvestoren geprägt war und die zweite Welle den Aufstieg von börsengehandelten Fonds (ETFs) sah, glaubt Back, dass die dritte Welle – institutionelles langfristiges Kapital – weitgehend unerschlossen bleibt. Er hob hervor, dass Schweizer Banken sich bereits darauf einstellen, die Nachfrage nach sicherer, quantenresistenter Bitcoin-Verwahrung zu bedienen.
BTC / USD
Warum die dritte Welle wichtig ist
Back beschrieb die ersten beiden Adoptionswellen als grundlegend: Einzelpersonen führten Bitcoin in den Markt ein, und ETFs boten regulierten Zugang für ein breiteres Publikum. Die dritte Welle, so sagte er, wird institutionelles Kapital mit tiefen Taschen bringen, das Stabilität und Skalierbarkeit bietet und Bitcoins Rolle als Wertaufbewahrungsmittel festigen könnte. Laut Back sind Pensionsfonds und Modellportfolios besonders attraktiv, weil sie Kapital über lange Horizonte allokieren, was mit Bitcoins niedriger Korrelation übereinstimmt.
Schweizer Banken bereiten sich auf quantensichere Verwahrung vor
Blockstream hat ein Büro in Lugano, Schweiz, eröffnet, um lokale Banken beim Aufbau einer Verwahrungsinfrastruktur zu unterstützen, die zukünftigen Quantenangriffen standhält. Back bemerkte, dass Schweizer Banken sowohl interne Lösungen als auch Drittanbieter in Betracht ziehen und Faktoren wie regulatorische Compliance, Basel-Kapitalanforderungen und die Kosten für die Halde von Bitcoin abwägen. Er betonte, dass quantensichere Technologie ein Differenzierungsmerkmal für Banken sein wird, die institutionelle Kunden gewinnen wollen.
Regulatorisches Umfeld und Verwahrungsoptionen
Das Interview berührte, wie Regulierung Bitcoin-Verwahrungsstrategien prägt. Back erklärte, dass Basel-Regeln die Kapitalbehandlung von Bitcoin-Beständen beeinflussen und die Wirtschaftlichkeit für Banken und Fondsmanager verändern. Er verglich auch tokenisierte Geldmarktfonds mit Stablecoins und schlug vor, dass tokenisierte Wertpapiere auf Plattformen wie Liquid und Blockstream AMP einen regulierten Weg für Institutionen bieten könnten, ohne direkte On-Chain-Verwahrung zu benötigen.
Was als Nächstes zu beobachten ist
Branchenbeobachter sollten die Einführung quantenresistenter Verwahrungslösungen durch Schweizer Banken sowie die Reaktion von Pensionsfondsmanagern auf neu auftretende tokenisierte Produkte verfolgen. Zusätzlich werden regulatorische Updates – insbesondere hinsichtlich der Basel-Kapitalbehandlung für digitale Vermögenswerte – entscheidend sein, um zu bestimmen, wie schnell die dritte Welle Realität wird.

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