Cardano schlägt 2027-Budgetprozess vor, der Aufsehern Förderanträge ermöglicht
Der Entwurf des 2027-Budgets von Cardano würde Intersect, PRAGMA und die Cardano Foundation die Möglichkeit geben, Förderbewertungen zu gestalten und gleichzeitig für Fördermittel in Frage zu kommen, sofern die DRep-Zustimmung vorliegt.
Automatisch aus dem Englischen übersetzt. Original lesen
Das Wichtigste
- Der 2027 Cardano Ecosystem Budget Process würde die Aufsicht an Intersect, PRAGMA und die Cardano Foundation in sechs Ausgabenbereiche delegieren.
- Aufseher könnten sowohl Bewertungskriterien festlegen als auch Fördermittel in ihren eigenen Bereichen beantragen, unterliegen dabei transparenter Offenlegung und DRep-Zustimmung.
- Ein Open‑Contributions‑Pfad würde jedem Antragsteller erlauben, die Aufseher zu umgehen, jedoch bleiben dessen Förderanteil und Verfahren undefiniert.
Cardano hat einen Entwurf für sein 2027‑Ecosystem‑Budget veröffentlicht, der drei benannte Institutionen – Intersect, PRAGMA und die Cardano Foundation – formale Rollen bei der Bewertung von Förderanträgen einräumt. Der Vorschlag, in einem von Intersect am 28. Okt. veröffentlichten Dokument skizziert, erlaubt diesen Aufsehern zudem, Fördermittel in den gleichen Ausgabenbereichen zu beantragen, die sie überwachen, sofern ihre Anträge transparent offengelegt und von delegierten Vertretern (DReps) genehmigt werden. Der Plan soll 2027 in einer Testphase umgesetzt werden, sofern die erforderliche DRep-Unterstützung gewonnen wird.
Aufsichtsstruktur und Verantwortlichkeiten
Laut CryptoSlate würde jeder Aufseher eine Strategie für seinen zugewiesenen Bereich entwickeln, einen dollarbezogenen Budgethöchstwert in Abstimmung mit den anderen Aufsehern empfehlen und den Prozess zur Sammlung und Bewertung von Förderanträgen definieren. Die Aufseher könnten Vorschläge direkt einreichen oder externen Teams dabei helfen, Vorschläge für eine On‑Chain‑Abstimmung vorzubereiten. Die Aufsicht über die Ausführung könnte von einer unabhängigen Verwaltung durch das einreichende Team bis hin zu koordinierten Lieferverträgen reichen, je nach gewählter Struktur.
DRep‑Aufsicht und Interessenkonflikt‑Sicherungen
DReps behalten die endgültige Autorität über die Budgetverteilung, die Mandate der Aufseher und einzelne Treasury‑Auszahlungen. Der Vorschlag soll die Arbeitsbelastung der DReps, die derzeit mit einer Flut unterschiedlicher Anfragen konfrontiert sind, erleichtern, indem er fachkundige Anleitung und standardisierte Präsentationsformate bereitstellt. Das Rahmenwerk lässt jedoch wichtige Interessenkonflikt‑Mechanismen – wie Rückzugsverfahren, unabhängige Bewertung von Aufsichts‑bezogenen Vorschlägen und Berufungsprozesse – unbestimmt. Bereits bestehende Intersect‑Komitees verlangen die Offenlegung potenzieller Konflikte und beinhalten Beschwerdeverfahren, jedoch gelten diese Regeln nur für interne Komiteeaktivitäten, nicht für das breitere Aufsichtsmodell.
Open Contributions und die Net Change Limit
Ein siebter Bereich, Open Contributions, hätte keinen benannten Aufseher, sodass jeder Antragsteller DReps direkt ansprechen könnte. Der Entwurf gibt nicht an, wie viel des gesamten Treasury‑Auszahlungslimits, bekannt als Net Change Limit (NCL), diesem offenen Pfad zugewiesen werden soll, noch legt er einen festen Anteil fest. Community‑Feedback auf dem Cardano‑Forum forderte klarere Offenlegung der Aufsichtsbeziehungen und einen garantierten Anteil des NCL für Open Contributions.
Was als Nächstes zu beobachten ist
Der nächste Schritt ist ein vorläufiger On‑Chain‑Ablauf am 10. Nov., der die DRep‑Zustimmung für das Gesamtkonzept und für jedes Aufsichts‑Mandat anstrebt. Intersect plant eine Folgerunde im Dez. 2026 oder Jan. 2027, um die Bereichspläne zu verfeinern und die NCL‑Zuteilung abzuschließen. Beobachter werden auf das Niveau der DRep‑Unterstützung achten – mindestens 51 % für das Konzept und 60 % für jeden Bereich – sowie auf etwaige Änderungen, die Interessenkonflikt‑Sicherungen und den Förderanteil für Open Contributions klären.

Diskussion 0