Pro‑Krypto‑Kandidaten gewinnen 241 Sitze bei den Kongresswahlen 2026, Stand With Crypto berichtet
Stand With Crypto zählte 222 pro‑Krypto‑Abgeordnete und 19 pro‑Krypto‑Senatoren, ein deutlicher Schwenk zu krypto‑freundlichen Gesetzgebern im neuen Kongress.
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Das Wichtigste
- Stand With Cryptos inoffizielle Auswertung listet 222 pro‑Krypto‑Abgeordnete und 19 pro‑Krypto‑Senatoren unter den Gewinners.
- Die Zahlen garantieren keine Abstimmungskohorte für das CLARITY‑Gesetz, da Banken‑ und Verbraucherschutzfragen noch ungelöst sind.
- Die Demokraten sichern sich die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und einen einheitlichen Kongress, aber die parteipolitische Aufteilung der pro‑Krypto‑Gewinner wurde nicht veröffentlicht.
Die Krypto‑Advocacy‑Gruppe Stand With Crypto (SWC) veröffentlichte am 4. November 2026 eine inoffizielle Auswertung, die zeigt, dass 241 von ihr als pro‑Krypto eingestufte Kandidaten Sitze im neuen Kongress gewonnen haben. Die Bilanz umfasst 222 Mitglieder des Repräsentantenhauses und 19 Senatoren, von insgesamt 384 Haus‑ und 33 Senats‑Wettbewerben zum Zeitpunkt der Berichterstattung.
Wie die Auswertung erstellt wurde
Die Methodik von SWC zählt nur gewinnende Kandidaten, die zuvor als Unterstützer von krypto‑bezogenen Gesetzen wie dem CLARITY‑Act eingestuft wurden, und nicht die Gesamtzahl der Stimmen, die diese Kandidaten künftig für entsprechende Vorlagen abgeben könnten. Die Organisation bezog ihre Wahlergebnisse von Decision Desk HQ und weist darauf hin, dass die Zahlen bis zur staatlichen Zertifizierung inoffiziell bleiben.
Wichtige Gewinner und ihre CLARITY‑Bezüge
Unter den neu gewählten Politikern hob SWC den Abgeordneten Mark Messmer aus Indiana (8. Bezirk) und den Abgeordneten Riley Moore aus West Virginia (2. Bezirk) hervor, beide Mitunterzeichner des CLARITY‑Acts 2025. Außerdem wurden der Abgeordnete Eugene Vindman aus Virginia und die Abgeordnete Janelle Stelson aus Pennsylvania genannt, die öffentlich den CLARITY‑Act und das verwandte GENIUS‑Gesetz unterstützen.
Auswirkungen auf die Krypto‑Politik
Obwohl der Zustrom pro‑Krypto‑Gesetzgeber ein günstigeres legislatives Umfeld suggeriert, warnt SWC, dass die Auswertung keine automatische Koalition für die Verabschiedung des CLARITY‑Acts schafft. Das Gesetz scheiterte zuvor im Senat wegen ungelöster Differenzen zu Bankrisiken, Stablecoin‑Belohnungen und Verbraucherschutz‑Mechanismen. Analysten betonen, dass das Endergebnis von den Verhandlungen dieser Themen in der kommenden Sitzungsperiode abhängt.
Was als Nächstes zu beobachten ist
Beobachter werden das Vorgehen des Senats beim CLARITY‑Act genau verfolgen, insbesondere mögliche Änderungen zu Banken‑ und Verbraucherschutzaspekten. Die Zusammensetzung der Ausschussleitungen und die Bereitschaft parteiübergreifender Mitglieder, Brücken zu bauen, werden entscheidende Faktoren sein. Zudem könnten die nächste Runde von Wahlkampffinanzierungen und Lobbyarbeit der Krypto‑Industrie die legislative Agenda im 118. Kongress prägen.

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